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130 Ehrengäste beim Festakt zur Einweihung des neuen Jordanbades Biberach |
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"Jordanbad bringt Nahrung für Körper, Geist und Seele" |
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BIBERACH - Zusammen mit 130 Ehrengästen feierte die St. Elisabeth-Stiftung am Freitag, 12. September 2003, den Neuanfang des Jordanbades als Gesundheitspark mit sechs Säulen. Beim Festakt im Sebastian-Kneipp-Saal des Parkhotels wurden mehrere wertvolle Aspekte des neuen Jordanbades Biberach beleuchtet. Zu den prominenten Festrednern zählten auch Bischof Dr. Gebhardt Fürst und Minister Rudolf Köberle. Mitarbeiter der St. Elisabeth-Stiftung stellten die sechs Säulen des neuen Gesundheitsparks vor. |
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Auf die lange Tradition und Geschichte des Jordanbades ging Minister Rudolf Köberle (MdL) in seiner Ansprache ein. "Schon die Römer waren um das Jahr 100 n. Chr. im Jordanbad angesiedelt." Gut in der neuen Zeit angekommen sei das Jordanbad mit dem Um- und Neubau zur "modernen Gesundheits- und Wellness-Anlage". Rudolf Köberle unterstrich den hohen Wert von Gesundheit und Wohlbefinden für jeden Menschen. "Insbesondere in einer älter werdenden Bevölkerung sind wir auf gute Möglichkeiten zur Versorgung und vor allem zur Vorbeugung von Krankheiten angewiesen." Wellness sei auch Prävention und das "wunderschöne Jordanbad" somit ein Beitrag zur Gesundheit. |
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Auch Biberachs Oberbürgermeister Thomas Fettback machte deutlich, dass der Mensch gerade heutzutage seine Ruhepools braucht. Bemerkenswert nannte er den Schritt der St. Elisabeth-Stiftung, in einer kommerziell bestimmten Zeit "unter Wahrung ihres ganzheitlichen, vom christlichen Glauben bestimmten Ansatzes eine erhebliche Investition vorzunehmen". Biberach und die Region habe damit eines ihrer Markenzeichen wieder "in Betrieb genommen". |
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Als Oase der Ruhe, der Entspannung und des Wohlbefindens lobte ebenso Ummendorfs Bürgermeister Klaus B. Reichert das neue Jordanbad. In der heutigen, stressgeplagten Zeit seien kurzfristige und nahgelegene Auszeiten außerhalb des Urlaubs zunehmend wichtig, vor allem für den berufstätigen Menschen, da der Druck im Arbeitsleben permanent ansteige. Das Jordanbad bringe Nahrung für Körper, Seele und Geist. Als Publikumsmagnet und Aufwertung der Infrastruktur für die Kommunen Biberach und Ummendorf schätzt Bürgermeister Reichert das Jordanbad ebenfalls. Besonders wertvoll für die Bürger Ummendorfs sei vor allem das neue Pflegeheim in der Nachbarschaft. Der Um- und Neubau des Jordanbades, eines "Meilensteins der oberschwäbischen Bäderlandschaft", ist für Klaus B. Reichert überzeugend gelungen: "In seiner optischen, funktionalen und architektonischen Gestaltung ist das Jordanbad einmalig. Das Jordanbad ist damit wieder zur neuen Blüte erwacht." |
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Für Schwester Walburga M. Scheibel, Vorsitzende des Stiftungsrates der St. Elisabeth-Stiftung, wurde im neuen Gesundheitspark eine Vision Wirklichkeit. Ganzheitliche Angebote, Hilfen für Leib und Seele zu machen - dies war schon immer das Anliegen der Franziskanerinnen von Reute. Die St. Elisabeth-Stiftung knüpft auch mit dem neuen Jordanbad an die 150jährige Tradition sozial-karitativer Tätigkeit der Ordensgemeinschaft an. "Das ganze Leben ist im Jordanbad präsent, kein Abschnitt ausgeklammert", verdeutlichte die Stiftungsratsvorsitzende. "Das macht das Jordanbad bis jetzt einzigartig, dass Kinder und Familien, vom Beruf gestresste Menschen, Kranke und Senioren - alle etwas Gutes für sich finden oder tun können." Die Kneipp'sche Lebensphilosophie präge dabei nach wie vor die Konzeption des Jordanbades: Gesundheit, Lebenssinn und Freude sollen die Menschen im Jordanbad finden können. |
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Neuer Zugang der Kirche zu den Menschen |
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Wolfgang Frühschütz, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, erklärte, wie der Leitsatz "Mensch freu dich" für das Jordanbad zu verstehen ist: "Mit diesem Spruch wollen wir Optimismus und Freude wecken. Pessimismus ist heute überall zu spüren. Aber nur wenn wir optimistisch in die Zukunft schauen, können wir sie gestalten." Diese franziskanisch gefärbte Grundeinstellung soll auch das Jordanbad, eine Perle in der oberschwäbischen Bäderlandschaft, in Zukunft prägen. "Wir wollen, dass es den Menschen gut geht. Im Jordanbad soll der Mensch abspannen vom Alltag und einfach einmal er selbst sein können." An die Adresse von Dr. Gerhardt Fürst gerichtet, erklärte Wolfgang Frühschütz: "Die St. Elisabeth-Stiftung schafft mit dem Jordanbad einen neuen Zugang der Kirche zu den Menschen der heutigen Zeit." Der gestresste, "moderne" Mensch werde künftig nicht nur nach Wellness für den Körper, sondern auch nach Wellness für die Seele suchen. |
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Nähere Infos zum Gesundheitspark Jordanbad unter www.jordanbad.de
Wolfgang Frühschütz, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung begrüßte die Gäste beim Festakt im Sebastian-Kneipp-Saal. Erste Reihe von links: Prälat Martin Neckermann, Regierungspräsident Hubert Wicker, Minister Rudolf Köberle, Schwester Walburga M. Scheibel und Bischof Dr. Gebhard Fürst. |