Ein Teil des Nachlasses von Pfarrer Sebastian Kneipp wird im Therapiezentrum KneippPlus präsentiert

Eröffnung der Kneipp-Ausstellung am 18. Januar

BIBERACH - Das im September wiedereröffnete Jordanbad integriert die Empfehlungen von Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897). Der Schöpfer der Wasserkur wirkte auch im Jordanbad. Drei Mal (1889, 1892 und 1894) hielt er hier Vorträge und empfahl das Jordanbad in seinen Schriften. Ein Teil seines Nachlasses befindet sich seit Jahrzehnten im Jordanbad. Um diesen zu würdigen und sich zugleich der spannenden Geschichte des Jordanbades zu nähern, eröffnet die St. Elisabeth-Stiftung am Sonntag, 18. Januar, um 14.30 Uhr im Gebäude KneippPlus die Kneipp-Ausstellung.

Das Jordanbad Biberach, seit 1982 ein anerkannter Kneipp-Kurort, integriert in sechs Säulen Wohlfühl- und Sinnesangebote, Gesundheit, Freizeit und Wohnen. "Ich empfehle dem Liebhaber der Wasserkur das Jordanbad, weil es ganz nach meiner Heilmethode arbeitet und eingerichtet ist", lobte Pfarrer Kneipp die erste ärztlich geleitete Kneipp'sche Wasserheilanstalt Deutschlands der Franziskanerinnen von Reute. Auch das neue Jordanbad beherzigt seine naturheilkundlichen Ratschläge, ob mit Tauchbecken und Wassertretstelle der Therme, Güssen in KneippPlus oder kräuterbetonter Küche im Restaurant des Parkhotels.

Ingeborg Allmann, Vorsitzende des Kneippvereins Biberach, und Ralf Klein-Jung, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, begrüßen die Gäste der Ausstellungseröffnung und informieren über die rund 60 Exponate. Außerdem tritt ein Überraschungsgast auf, der dem Publikum die Kneipp'sche Lehre und die Geschichte des Jordanbades originell erschließt.

 

Informationshinweis: Die Ausstellung im Therapiezentrum KneippPlus (Erdgeschoss) ist kostenlos und ganzjährig von 8 bis 22 Uhr zu bestaunen.