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Werkstatt für behinderte Menschen in Heggbach legt noch mehr Wert auf Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz - neues Zertifikat |
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Arbeits- und Gesundheitsschutz als wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements |
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HEGGBACH (cf) - Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Heggbach hat ihr bisheriges Qualitätsmanagement aufgewertet. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) hat der WfbM Heggbach als erster Werkstatt der Heggbacher Einrichtungen das Zertifikat für die Einbindung von Arbeitsschutz in das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 ausgestellt. Mitarbeiter und Beschäftigte mit Behinderungen profitieren von diesem Schritt auf vielfältige Weise. |
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Die BGW hatte in einem Modellprojekt angeregt, den Arbeitsschutz mit seinem gesetzlichen Maßnahmenkatalog ins Qualitätsmanagement einzubinden. Bei den Heggbacher Einrichtungen stieß die Idee für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz vor drei Jahren auf offene Ohren. Alfred Kotulla, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, setzte zusammen mit Walter Egelhofer, Leiter der WfbM Heggbach, und Jochen Fink, Arbeitsschutz-Berater der BGW, in der fast zweijährigen Projektphase die unterschiedlichen Anforderungen um. Mitgewirkt haben alle der rund 50 Mitarbeiter der WfbM Heggbach, insbesondere der Werkstattrat und auch die Geschäftsführung der Heggbacher Einrichtungen. |
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"Der finanzielle und zeitliche Aufwand macht sich bezahlt", resümiert Walter Egelhofer stolz über das erreichte Zertifikat, wohlwissentlich, dass mehrere Untersuchungen zu diesem Thema belegen: Ein integriertes Arbeitsschutzmanagement lässt nicht nur geringere Ausfallzeiten von Mitarbeitern durch weniger Unfälle und Krankheiten erwarten. Die gesundheitsfördernde Gestaltung von Arbeitsplätzen und -abläufen hat auch einen positiven Einfluss auf die Qualität von Betreuung, auf die gefertigten Produkte sowie auf die Wirtschaftlichkeit der Prozesse insgesamt. Welche konkreten Maßnahmen sind erfolgt? "Betriebsärztliche Untersuchungen wurden ebenso organisiert wie Fahrsicherheitstraining und die Erste Hilfe am Arbeitsplatz. Die geregelte Überwachung aller technischen Geräte und Anlagen, die Beseitigung ergonomischer Fehlhaltungen, welche etwa durch höhenverstellbare Tische aus der Welt geschafft wurden - das sind nur einige der umfangreichen Maßnahmen", berichtet Alfred Kotulla von zahlreichen Schritten für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. |
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Grünes Licht auch für Computerarbeitsplätze |
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Für folgende Arbeitsbereiche der WfbM Heggbach wurde das Zertifikat ausgestellt: Montage, Metall- und Holzbearbeitung, Eigenprodukte, Gärtnerei, Landschaftspflege, Aktenvernichtung, berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen und Entwicklung neuer Leistungen. Als Nebenprodukt des Modellprojekts wurden auch die Arbeitsplätze in der Verwaltung unter die Lupe genommen. Das heißt beispielsweise, dass auch die Bildschirm-Arbeitsplätze jetzt den strengen Richtlinien der BGW gerecht werden - zur Prävention von typischen "Nebenwirkungen" der Computerarbeit, wie Belastungen der Augen, Kopfschmerzen und Rückenleiden. Bis zum Jahresende werden die restlichen Werkstätten in Ehingen, Laupheim und Biberach sowie die Werkgemeinschaften für psychisch Kranke in Bad Buchau und Ehingen in Sachen Arbeitsschutz auf Vordermann gebracht. |
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Jetzt ist's amtlich: Die Werkstatt für behinderte Menschen in der Heggbacher Zentrale ist hinsichtlich Arbeitsschutz innerhalb ihres bestehenden Qualitätsmanagementsystems zertifiziert. Von links Alfred Kotulla, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der St. Elisabeth-Stiftung, einschließlich Heggbacher Einrichtungen, Werner Reick, Aufsichtsbeamter der BGW, Walter Egelhofer, Heggbacher Werkstattleiter, und Albert Fischer, Geschäftsführer der Heggbacher Einrichtungen für den Bereich Werkstätten. Foto: Claudia Flassak |