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Kooperationsvertrag der Katholischen Kirchengemeinde Laupheim und der Gesamtkirchengemeinde Biberach sowie der Sozialstation Rottum-Rot-Iller |
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Ein Pool sichert die Familienpflege im Kreis Biberach |
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BIBERACH (cf) - Drei Sozialstationen aus dem Landkreis Biberach kooperieren seit kurzem zugunsten der Familienpflege. Die Katholische Kirchengemeinde Laupheim (Sozialstation Laupheim-Schwendi) und die Gesamtkirchengemeinde Biberach (Katholische Sozialstation Biberach) sowie die Sozialstation Rottum-Rot-Iller arbeiten auf der Basis eines Kooperationsvertrages zusammen, um die Familienpflege/Dorfhilfe für die Zukunft zu sichern. |
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Insgesamt 25 Mitarbeiter kümmern sich künftig um Familien im Landkreis Biberach. Wenn Mama ins Krankenhaus oder in die Kur muss, stehen sie auf der Matte: Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnen sind vielfach Rettung in der Not. Die eher kurzfristigen Anforderungen kommen bei Operationen, Unfällen und akuten Erkrankungen. Aber auch längerfristige Einsätze, durch Krankheiten, wie Krebs oder Behinderung, sind an der Tagesordnung. Die neue Einsatzleitung für alle drei Sozialstationen, vertreten durch Johanna Schiebel und Margot Freisinger, ist in der Sozialstation Rottum-Iller in Ochsenhausen angesiedelt. Hier werden die täglichen Touren der Helferinnen für die Raumschaft Biberach, Ochsenhausen und Laupheim organisiert und gesteuert. |
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Mit den neuen Einschnitten im Gesundheitswesen wurde der Stand der Familienpflege seit Jahresbeginn erschwert: Die Familie muss für die meisten Leistungen zuzahlen. Pro Stunde fallen für die Familien zehn Prozent der Kosten oder maximal zehn Euro täglich an. Die einzelne Arbeitsstunde kostet 24,69 Euro. Lediglich Einsatze infolge Schwangerschaft oder Geburt gibt es (noch) ohne Eigenanteil. Dank der Kooperation können die drei Sozialstationen in Sachen Familienpflege jetzt leichter planen und optimierter wirtschaften. Für einen möglichen Rückgang der Auftragslage aufgrund erhöhter Eigenanteile sind sie besser gewappnet. "Wir möchten das Angebot der Familienpflege auf jeden Fall aufrecht erhalten - auch in finanziell schwierigen Zeiten", erklärt Klaus Stuhlmüller, Altenhilfe-Geschäftsführer der St. Elisabeth-Stiftung. |
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Die Unterstützung für Familien in Not gibt es schon seit vielen Jahren. Vor mehr als 40 Jahren wurden erstmals Dorfhelferinnen eingesetzt. Im Gegensatz zu den Familienpflegerinnen kümmern sie sich eher um den landwirtschaftlichen Haushalt. Die Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnen werden in privaten oder staatlichen Schulen fit gemacht. In Ravensburg bietet die Edith-Stein-Schule einen zweijährigen Kurs an. Zahlreiche Teilnehmerinnen sind Wiedereinsteigerinnen. Wenn eine Bewerberin bereits Mutter ist und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringt, kann die Ausbildung verkürzt werden. Zum Unterricht gehört alles, was zum Management einer Familie und eines Haushalts erforderlich ist. Neben den praktischen Fähigkeiten sollten Interessierte auch psychologisches Geschick und Einfühlungsvermögen mitbringen. |
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Informationshinweis: Nähere Infos zur Familienpflege erhalten Interessierte bei den einzelnen Sozialstationen oder bei den Einsatzleiterinnen Johanna Schiebel und Margot Freisinger, Telefon 07352 923033, Email: sozialstation-ochsenhausen@t-online.de |
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Der neue Kooperationsvertrag sichert die Familienpflege im Landkreis Biberach. Von links: Eugen Ruß, geschäftsführender Vorstand der Sozialstation Rottum-Rot-Iller, die beiden Einsatzleiterinnen für den neuen Pool Johanna Schiebel und Margot Freisinger, Klaus Stuhlmüller, Altenhilfe-Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation Biberach und Eugen Moll, Geschäftsführer der Sozialstation Laupheim-Schwendi. |
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Foto: St. Elisabeth-Stiftung |