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40 Schulleiter aus dem Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart besuchen die Sinn-Welt |
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Warum Lärm den Körper stresst |
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BIBERACH (cf) - 40 Rektoren von Freien Katholischen Schulen aus dem Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart waren am Mittwochnachmittag zu Gast in der Sinn-Welt Jordanbad. Von den mehr als 70 Mitmachstationen waren sie fasziniert. |
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Die Freien Katholischen Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterrichten allesamt unabhängig von der Schulart nach dem Marchtaler Plan, einem pädagogischen Konzept, das im Bereich der Diözese entwickelt wurde. Benannt ist dieses Konzept nach seinem (hauptsächlichen) Entstehungsort, dem Kloster Obermarchtal, das heute die Katholische Akademie der Lehrerfortbildung beherbergt. Hier hat seit 1982 ein intensiver Diskussions- und Planungsprozess dazu geführt, dass über die Jahre hinweg Marchtaler Pläne für unterschiedliche Schultypen und Kindergärten entstanden sind. Das Besondere dieser inzwischen weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannten und zum Teil übernommenen Bildungspläne ist die Verbindung christlicher Anthropologie und moderner Bildungstheorie zu einer fundamental neuen Bildungspraxis. Es gelten die Prinzipien der Montessori-Pädagogik, der konsequenten Fächervernetzung, der Lebensorientierung mit freier Wahl der Arbeit, freien Studien, vernetztem Unterricht und Morgenkreis. |
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Die Sinn-Welt im Jordanbad ist ebenfalls nach Prinzipien der Montessori-Pädagogik konzipiert. Die Sinn-Welt-Leiterinnen, Annette Merk und Sr. M. Gisela Ibele, sowie Mitarbeiterin Josefa Engler führten die Rektoren nach einer kurzen Einführung durch die Erfahrungswelt. An der Wasserklangschale demonstrierte Annette Merk, welche ungeahnten Kräfte Lärm hat. Die quietschenden Töne beim Reiben feuchter Hände am Rand der Wasserklangschale zauberten Muster auf die Wasseroberfläche und verursachten - je nach Geschick der experimentierfreudigen Schulleiter - sogar kleine Springbrunnen. "Wenn man weiß, dass der menschliche Körper zu rund 70 Prozent aus Wasser besteht, kann man sich gut vorstellen, wie Lärm unseren Körper stresst", übertrug Annette Merk die Sinnes-Erfahrung in den Alltag. |
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Am Duftbaum schnupperte ein Rektor am Muskat-Töpfchen und fühlte sich prompt an eine Brätknödelsuppe erinnert. "Riechen ist der ursprünglichste Sinn des Menschen und im Gehirn in der Nähe der Emotionen angesiedelt. Daher bringen wir Düfte meist mit Emotionen in Verbindung. Zimt riecht dann eben wie Weihnachten", erklärte Sr. Gisela schmunzelnd. |
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Für Peter Roth von der CLJ-Schule in Rottenburg ist die Sinn-Welt auf jeden Fall geeignet für Schüler aller Altersstufen. Karl Meyer, Realschulrektor vom Bischof-Sproll-Bildungszentrum Biberach, schätzte etliche Stationen als gemeinschaftsfördernd ein. Franz Vogel von der Eugen-Bolz-Schule Bad Waldsee gefiel die Sinn-Welt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die sich gern mit Naturphänomenen beschäftigen. |
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Schwester Gisela, Leiterin der Sinn-Welt, mit einer Gruppe Rektoren beim "Nasen-Test" am Duftbaum. |