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Festakt zur gelungenen Sanierung eines Wohnheims der Heggbacher Einrichtungen |
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Haus St. Bernhard bietet jetzt moderne Zimmer für 73 Bewohner |
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HEGGBACH - Das Wohnheim St. Bernhard der Heggbacher Einrichtungen wurde am vergangenen Freitag nach einjähriger Sanierung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zur Einweihungsfeier kamen 50 Gäste nach Heggbach in den Gemeinschaftsraum von St. Bernhard, darunter eine Abordnung der insgesamt 73 Bewohner und 54 Mitarbeiter des Wohnheimes, die Geschäftsführer der Heggbacher Einrichtungen und die Vorstände der St. Elisabeth-Stiftung, Ralf Klein-Jung und Wolfgang Frühschütz sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Maselheim, Thea Welser. |
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Erste Pläne für die Sanierung existierten bereits 1989. Aus organisatorischen Gründen mussten jedoch andere Projekte der Heggbacher Einrichtungen über Jahre hinweg vorgezogen werden. Um so größer war die Freude, als die rund 2,21 Millionen Euro teure Sanierung im Oktober 2000 startete. Nach einjähriger Bauzeit wurde Haus St. Bernhard im September 2001 bezogen. |
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Vier neue Wohngruppen mit insgesamt 44 Wohnplätzen sowie ein Appartementbereich für sechs Personen stehen, neben den bisherigen zwei Wohngruppen Pirmin und Fridolin, jetzt zur Verfügung. Die Räume der beiden Wohngruppen Pirmin und Fridolin wurden schon vor einigen Jahren saniert. |
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In St. Bernhard leben 73 Bewohner, überwiegend Senioren, mit schwerer Behinderung und zum Teil hohem Pflegebedarf. Viele von ihnen sind auf die Unterstützung durch Betreuer bei Körperpflege und Nahrungsaufnahme angewiesen. Die neuen Wohngruppen weisen einen hohen, modernen Ausstattungsstandard auf. So stehen überwiegend Einzelzimmer zur Verfügung. Die Sanitärbereiche sind speziell für Bewohner mit hohem Pflegebedarf konzipiert. Jedes Zimmer hat zudem ein Waschbecken. |
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Bedarfsgerechte Wohnform |
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Werner Schaut, Wohnbereichsleiter in St. Bernhard, zeigte in seiner Ansprache die Entwicklung der Wohnheime der Heggbacher Einrichtungen von 1976 bis heute auf: Im Laufe der Jahre wurden die Gruppen verkleinert. Frauen und Männer wurden in gemischten Gruppen untergebracht. "Die neuen Zimmer sind behindertengerecht und zeitgemäß ausgestattet – mit dem früheren Krankenhauscharakter der 70er-Jahre hat diese Wohnform nichts mehr gemeinsam", unterstrich Werner Schaut. Das hinzugekommene Appartementwohnen stelle innerhalb dieser Konzeption einen besonderen Bereich dar. "Die sechs Bewohner haben alle ein Einzelzimmer mit Nasszelle. Sie sind recht fit und brauchen daher keine intensive Betreuung durch Mitarbeiter. Im Appartementwohnen können sie selbstbestimmt leben." Trotz dieser neuartigen Wohnform gebe es schon erfreuliche Verbindungen zu den Wohngruppen - die Integration in die Wohngemeinschaft des Hauses sei gelungen. |
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Christine Link, Abteilungsleiterin der Gruppen Emanuela, Hermann und Verena, bedankte sich für die Einbeziehung der Bewohner und Mitarbeiter in die Gestaltung der Räume. "Unsere Bewohner fühlen sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl. Mit kreativen Ideen haben die Mitarbeiter dazu beigetragen, den Gruppenbewohnern jeweils eine möglichst individuell angepasste Umgebung zu schaffen." |
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Kirchlicher Segen |
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Eugen Höschle, geistlicher Leiter der Heggbacher Einrichtungen, segnete die neuen Wohngruppen-Räume. Weitere Glückwünsche kamen von Thea Welser, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Maselheim, vom Beirat der Heime Pfarrer Hubert Nußbaumer und vom Heimbeirat, vertreten durch Charlotte Landthaler. Für die musikalische Untermalung des Festakts sorgten die Bewohnerin Gertrud Schmid, Fee-Harfe, und mit der Gitarre Claus Machleidt vom Fachdienst Bildung-Kultur-Freizeit. Gerne nutzten die Gäste nach dem Festakt die Einladung zum Besichtigungsrundgang durch das Haus, der die Ansprachen mit Bildern aus dem Alltag anreicherte. |