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Leitungswechsel im Pflegeheim St. Franziskus der St. Elisabeth-Stiftung |
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Neue Doppelspitze löst Schwester Irmina Maria Utz nach 18 Jahren ab |
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EHINGEN - 18 Jahre leitete Schwester Irmina Maria Utz das Pflegeheim St. Franziskus in Ehingen. Zum 1. Juli übernimmt die 65-Jährige eine neue Aufgabe in der Verwaltung des Kloster Reute. Ihre bisherige Funktion im Pflegeheim wird auf eine neue Doppelspitze verteilt: Renate Kächler-Ley ist ab 1. August verantwortlich für den hauswirtschaftlichen Bereich, Schwester Sara Maria Müller ab sofort für den pflegerischen Teil. Am vergangenen Donnerstagnachmittag wurden Verabschiedung und Neueinsetzung gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern gefeiert. |
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Schwester Walburga Maria Scheibel, Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute, eröffnete den kurzweiligen Reigen der Grußworte. Sie erinnerte an die Anfänge der Franziskanerinnen in Ehingen, als sich fünf Frauen 1848 aufmachten, "Gott in der leidenden Menschheit zu dienen". Erst 1869 zogen die Franziskanerinnen ins Mutterhaus nach Reute um. Auch Stadtpfarrer Burkhard Keck unterstrich, dass die Franziskanerinnen von Reute dank ihrer 150-jährigen sozial-caritativen Tradition zum Ehinger Stadtbild gehörten. Er dankte ihnen für den engagierten "Dienst am Menschen" und überreichte Schwester Irmina Maria Utz ein Bronze-Patronat des Heiligen St. Blasius, dem Namenspatron der katholischen Kirchengemeinde. |
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Enorme Veränderungen in der Pflege |
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Klaus Stuhlmüller, Geschäftsführer der Altenhilfe, erinnerte an die Verdienste Schwester Irminas von Anbeginn: "Sie hat seit 1984 den Auf- und Ausbau des städtischen Alten- und Pflegeheims zum heutigen Wohnpark St. Franziskus der St. Elisabeth-Stiftung wesentlich geprägt." In den 18 Jahren ihrer dynamischen Heimleitung hat sich strukturell viel verändert: Aus anfänglich 25 Pflege- und 58 Altenheimplätzen wurden bis heute 12 Altenheim- und 71 Pflegeplätze. Zug um Zug wuchs dabei auch die Mitarbeiterzahl auf jetzt insgesamt 74 Beschäftigte. Die Einführung der Pflegeversicherung mit entsprechend höheren Anforderungen an das Qualitätsmanagement und neue Dienstleistungsangebote, wie Essen auf Rädern oder Kurzzeitpflege, fielen in ihre Zeit. "Trotz des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks stand für Schwester Irmina jederzeit der ihr anvertraute Mensch im Vordergrund", verdeutlichte Klaus Stuhlmüller. 708 Menschen hat sie in ihrer "Ära" im Pflegeheim St. Franziskus betreut. "Ich habe mein Bestes gegeben, damit sich die Bewohner bei uns zu Hause fühlen", beschrieb sie selbst ihr oberstes Ziel und dankte ihren Mitarbeitern, auf die sie stets stolz gewesen sei, weil sie "mehr als ihre Pflicht taten". |
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Blumen und Schwarzwurst |
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Regina Rechtsteiner, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, lobte Schwester Irminas Durchhaltevermögen, beispielsweise als es 1999 um die Sanierung des Glasdaches ging. Die Kollegin unterstrich aber auch ihre kreativen Fähigkeiten beim Kochen und Backen sowie ihre malerische Begabung. Für ihren herzlichen Einsatz zum Wohl der Bewohner bedankte sich Paula Stoll, die Vorsitzende des Heimbeirats. |
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Die beiden Altenhilfe-Geschäftsführer, Klaus Stuhlmüller und Manfred Frik, begrüßten die beiden Nachfolgerinnen von Schwester Irmina Maria Utz im Amt und überreichten ihnen Blumen und jeweils eine Schwarzwurst aus der Klostermetzgerei Reute. Die 45-jährige Schwester Sara Maria Müller gehört dem Orden der Franziskanerinnen von Reute seit 1988 an. Die gelernte Kinderpflegerin, Hauswirtschafterin, Heilerziehungspflegerin und Altenpflegerin war zuletzt sieben Jahre als Pflegedienstleiterin im Wohnpark St. Franziskus tätig. Renate Kächler-Ley ist gelernte hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und Fachwirtin für Organisation und Führung. Erfahrungen sammelte die 32-Jährige zuletzt im Bürgerhospital Stuttgart als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin. |
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Schwester Irmina hat sich in den 18 Jahren auch für Veranstaltungen im Wohnpark St. Franziskus eingesetzt. Sie knüpfte Kontakte zu vielen örtlichen Gruppen, beispielsweise der Liedertafel und der Jugendmusikschule Ehingen. So bereicherten auch am Donnerstag das "Spittelchörle" der Liedertafel und die Querflötistin Tamara Seele das Festprogramm. Die Pflegedienstmitarbeiterinnen Hilde Ulmer und Uschi Dreher sorgten zudem als "Schutzengel" und als "verliebtes Paar" für gute Unterhaltung. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang der Leitungswechsel gemütlich aus. |