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Tausende Besucher beim Heggbacher Sommerfest |
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Theater und Besichtigung waren die Hits |
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HEGGBACH – Tausende Besucher aus nah und fern erlebten am Sonntag das Heggbacher Sommerfest. Ungeachtet der kurzen Schauer und des teils stürmischen Windes schlenderten vor allem zahlreiche Familien durch den zentralen Standort der Behindertenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung. Die Gäste wurden belohnt mit Leckereien, Spaß und Informationen. |
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Schon beim Gottesdienst, den Superior Prälat Martin Neckermann zusammen mit Eugen Höschle, geistlicher Leiter der Heggbacher Einrichtungen, zelebrierte, war das Festzelt im Grünen gut gefüllt. Mit dem Motto aus dem Leitbild der St. Elisabeth-Stiftung "Ihr sollt die Menschen fröhlich machen" war der Gottesdienst überschrieben – dieses Ziel galt gleichzeitig für das ganze Sommerfest. |
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Von den kurzen Schauern und Windböen ließen sich die jungen Händler des Kinderflohmarktes nicht die Laune verderben: Flugs wurden Spiele, Bücher und andere Schätze mehrfach zusammengepackt oder unter Folie verstaut – bis die Witterungsbedingungen wieder stimmten. Andere Anbieter, wie der Verein der Freunde und Förderer der Heggbacher Einrichtungen, verlagerten ihren Stand mit gebastelten Geschenken und selbst gekochter Marmelade sowie hochwertiger Landmode schon nach dem ersten Guss ins Trockene. Auch die Dünneten-Produktion fand sich statt wie geplant beim Sonnensegel in der Metallwerkstatt wieder – für hungrige Besucher, die vom Marktplatz ins Festzelt spazierten, eine willkommene Zwischenstation. Wer hier noch nicht schwach geworden war, konnte sich im Zelt italienisch angehauchte Speisen, wie Rigatoni mit Champignons und einen Sommersalat mit Mozzarella, oder schwäbische Maultaschen schmecken lassen. Der Spielmannszug aus Äpfingen untermalte die lebhafte Szenerie vor dem Festzelt und auf dem Marktplatz mit seinen Ständchen. Daneben trugen die Conga-Trommler-Gruppe aus Laupheim, das Akkordeonorchester aus Baustetten, der Musikverein Frankenhofen sowie das "Heggbach-Quartett", Alphornbläser und die Volkstanzgruppe Biberach zur musikalischen Vielfalt beim Sommerfest bei. |
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Viel Spaß mit den "Bremer Stadtmusikanten" |
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Ein Höhepunkt im Programm, vor allem für Familien, war neben der Spielstraße und Kutschfahrten, eine Theaterpremiere. Das "Heggbacher Spielkistle" begeisterte am Nachmittag in der Festhalle mit seiner modernen Inszenierung der "Bremer Stadtmusikanten". Rund 150 Kinder und Erwachsene verfolgten die Geschichte der vier abgeschobenen Haustiere Esel, (Boxer-)Hund, Katze und Hahn, die sich auf eine spannende Reise begaben. Der Fachdienst Bildung/Kultur/Freizeit hatte seit April zusammen mit Bewohnern der Heggbacher Einrichtungen das Stück einstudiert. Mit viel Spielwitz und in mühevoll gefertigten Kostümen sorgten die insgesamt 18 Akteure für lachende und staunende Gesichter bei Klein und Groß. Dank der musikalischen Begleitung von Claus Machleidt kam in der Heggbacher Festhalle richtig Stimmung auf und die mutigen Musikanten hatten das Publikum schnell auf ihrer Seite. |
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Ein größerer Andrang herrschte zur gleichen Zeit im Haus Bernhard. Das renovierte Wohnheim lud die Besucher ein, den Alltag in der Gruppe Herrmann kennen zu lernen. Unter den rund 200 Interessierten entdeckte Christine Link, Abteilungsleiterin der Gruppen Emanuela, Hermann und Verena, neben ehemaligen Mitarbeitern der Heggbacher Einrichtungen Beschäftigte aus anderen Einrichtungen und zahlreiche Eltern von Kindern mit Behinderungen. Die Nachfrage, insbesondere nach den Zimmern und dem Pflegebad, war so anhaltend, dass die ursprüngliche Öffnungszeit des Wohnheims von zwei auf fast vier Stunden verlängert wurde. |
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Blumen und Berufe |
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Zahlreiche Besucher mit dem grünen Daumen zog es zum Stand der Gärtnerei der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen aus Biberach oder zum Verkauf von Kompostbehältern und Gewächshäusern der Heggbacher Werkstatt. An der Infothek, an der die Heggbacher Einrichtungen und das Institut für soziale Berufe (IfsB) gemeinsam informierten, fanden sich etliche Schüler ein, um mehr über soziale Berufe zu erfahren. |
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Informationshinweis: Wer sich für das Theaterstück "Bremer Stadtmusikanten" interessiert, kann weitere Spieltermine bei Wolfgang Dürrenberger, Leiter des Fachdienstes Bildung/Kultur/Freizeit, Telefon 07353-81206 erfragen. |