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St. Elisabeth-Stiftung weiht Wohnpark am Schloss in Bad Waldsee ein |
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"Vorbildliche Altenhilfeeinrichtung" für Bad Waldsee |
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BAD WALDSEE - Mit einem Festakt wurde am Freitag, 19. Juli 2002, der Wohnpark am Schloss der St. Elisabeth-Stiftung in Bad Waldsee eingeweiht. Unter den rund 100 geladenen Gästen fanden sich auch politische Prominenz und kirchliche Würdenträger, darunter Domkapitular Prälat Jürgen Adam, Superior Prälat Martin Neckermann, Dekan Dr. Josef Utz und Stadtpfarrer Richard Schitterer. Die Vertreter des Landkreises, der Stadt Bad Waldsee und des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart gratulierten der St. Elisabeth-Stiftung zum gelungenen Bau und lobten den mutigen Schritt, aus eigenen Kräften rund 21 Millionen Euro am Standort Bad Waldsee zu investieren. |
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Auftakt für die Feierlichkeiten zur Einweihung bildete ein Gottesdienst, den Domkapitular Prälat Jürgen Adam in der Hauskapelle der Wohnanlage zelebrierte. Bischof Gebhard Fürst segnete die Räume. Beim anschließenden Festakt, der von Gitarrist Neven Sulic musikalisch untermalt wurde, erfuhren die Festgäste Interessantes zu Geschichte und Konzept des Wohnparks. |
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Mut für ein schwieriges Vorhaben |
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Vor drei Jahren erwarb der Orden der Franziskanerinnen von Reute die fürstliche Schlossparkklinik, die auf Grund der Gesundheitsreform geschlossen worden war. "Selbst die Architekten rieten den Franziskanerinnen damals von dem Vorhaben ab, weil der Baukörper als äußerst schwierig umzugestalten galt", erinnerte Vorstand Ralf Klein-Jung in seiner Ansprache. Er dankte stellvertretend für den ganzen Orden Oberin Schwester Walburga Maria Scheibel für ihren Mut, sich trotz der ungünstigen Prognose für das zukunftsweisende Konzept zu entscheiden. |
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Klaus Stuhlmüller, Geschäftsführer der Altenhilfe, erläuterte das ganzheitliche Konzept der St. Elisabeth-Stiftung "Wohnen in lebendiger Gemeinde". Zur wohnortnahen Versorgungskette differenzierter Altenhilfeleistungen gehören am Standort Bad Waldsee 50 Betreute Altenwohnungen, im Pflegeheim zehn Plätze für Tagespflege und 30 Dauerpflegeplätze mit Kurzzeitpflege sowie die Sozialstation Gute Beth, die in der Region Bad Waldsee, Aulendorf und Bad Wurzach derzeit 360 Menschen versorgt. Die St. Elisabeth-Stiftung legt bei ihrem Wohnparkkonzept großen Wert auf Gemeinwesenarbeit. "Erste Kontakte zu Vereinen, Gruppen und der Eugen-Bolz-Schule in der Nachbarschaft sind schon geknüpft", verriet Klaus Stuhlmüller. |
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"Vorbildliche Altenhilfeeinrichtung" |
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Bürgermeister Rudolf Forcher lobte den architektonisch und optisch ansprechenden Bau und sieht darin eine zukunftsorientierte und notwendige Ergänzung der Seniorenbetreuung und -versorgung in Bad Waldsee. "Wer sich für den Einzug in die Altenwohnungen entscheidet, wird rasch die Vorzüge einer Mischung aus Wohnen in betreuter Umgebung und in einer lebendigen Stadt kennen lernen." Den Mitarbeitern wünschte das Stadtoberhaupt Freude und Erfüllung bei ihren "für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Aufgaben". |
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Josef Gauder von der Altenhilfefachberatung des Landkreises Ravensburg nannte die Fertigstellung des Wohnparks "wahrlich einen Grund zum Feiern". Er gratulierte der St. Elisabeth-Stiftung zu ihrer "vorbildlichen Altenhilfeeinrichtung". Der Wohnpark am Schloss biete für die Menschen in der Region Bad Waldsee Sicherheit im Alter, von der Beratung bis zur ganzheitlichen Betreuung in stationärer Form, Transparenz in der Auswahl der Leistungen und eine große Vielfalt von kulturellen und gesellschaftlichen Angeboten. |
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Zeichen der Zeit früh erkannt |
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"Die hier entstandene Anlage ist kein alltägliches Altenzentrum, sondern hebt sich in vielerlei Hinsicht von der breiten Masse ab", beschrieb Dr. Marlies Kellmayr vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart ihren Eindruck. Mit der Entwicklung des Wohnparkgedankens habe die St. Elisabeth-Stiftung die Zeichen der Zeit früh erkannt und die nötigen Schritte in die Wege geleitet, um Verbundsysteme zu schaffen, die sowohl ganzheitliche wie auch sehr differenzierte Hilfsangebote bereitstellen. Der zentrumsnahe Wohnpark genieße zudem einen exklusiven Charme durch die Einbettung in die reizvolle natürliche Umgebung des Schlossparks. |
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Mühe hat sich gelohnt |
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Altenhilfe-Geschäftsführer Manfred Frik lobte die Bau-Projektgruppe, bestehend aus den Mitarbeitern der St. Elisabeth-Stiftung: Vorstand Wolfgang Frühschütz, Schwester Silveria Maria Rommel, Klaus Stuhlmüller, Max Rude, Leiter des Sachgebietes Liegenschaften, Pflegedienstleiterin Heidi Haga sowie den Architekten Paul Rupf-Bolz und Monika Deitmer und den Fachingenieuren Eugen Traub, Siegfried Lang und Arno Nowak. Diese Projektgruppe hatte sich mit verschiedenen Detailfragen intensiv auseinandergesetzt. "Die Bemühungen haben sich gelohnt. Wir haben ein Haus erhalten, dass zum einen funktional ist, gleichzeitig aber durch seine Großzügigkeit und seine hervorragende Belichtung eine angenehme Atmosphäre verbreitet." |
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Nach dem Festakt lud die St. Elisabeth-Stiftung zur Hausführung ein. Hierbei wurde neben der Betreuten Wohnanlage und dem Pflegeheim auch die Stiftungsverwaltung präsentiert, die im Januar 2001 hier ihren Sitz erhielt. |