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St. Elisabeth-Stiftung unterzeichnet Versorgungsverträge |
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Jordanbad erhält Wärmeenergie von e.wa riss GmbH & Co.KG |
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BIBERACH – Die in Biberach ansässige e.wa riss GmbH & Co. KG liefert die Wärmeenergie für das neue Jordanbad. Die Versorgungsverträge wurden jetzt von den Verantwortlichen der e.wa riss und der St. Elisabeth-Stiftung unterzeichnet. |
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Mit dem Vertrag wurden die seit Anfang des Jahres laufenden Verhandlungen mit potentiellen Wärmelieferanten abgeschlossen. Partner des Jordanbades und damit der St. Elisabeth-Stiftung ist die in Biberach ansässige e.wa riss GmbH & Co. KG, welche im vergangenen Jahr aus dem Zusammenschluss der Stadtwerke Biberach und der EnBW entstanden ist. Axel Reuber, Geschäftsführer der e.wa riss, Wolfgang Frühschütz, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, und Kurt Rimmele, Projektleiter des Jordanbades, freuen sich über den gelungenen Vertragsabschluss und auf die zukünftige Zusammenarbeit. Mit dem Contractingvertrag betreten beide Partner Neuland. |
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Contracting – innovative Lösung |
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"Wärmecontracting" ist ein neuartiger und zunehmend gefragter Weg. Hinter der Grundidee steckt eine einfache Frage: Wozu eine Heizung anschaffen, wenn man nur die Wärme braucht? Bei "Wärmecontracting" bezahlt der Kunde die benötigte Wärme, die Erzeugung und Bereitstellung ist Angelegenheit des Wärmeerzeugers, des sogenannten Contracters. Das heißt: Die e.wa riss plant und finanziert die Heizanlage des Jordanbades, sie überwacht den Umbau und die Installation und ist anschließend auch Betreiber der Anlage. Das Jordanbad bezahlt lediglich die verbrauchte Wärme. |
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Für die e.wa riss bedeutet der Vertrag mit der St. Elisabeth-Stiftung das erste Projekt dieser Art mit einem Unternehmen dieser Größe. "Wir sehen darin ein attraktives Modell mit Zukunftsperspektiven für Großabnehmer", unterstreicht Axel Reber. Die e.wa riss wird bereits ab März 2003 Wärme liefern für die Grundversorgung der Neubauten JordanTherme, Pflegeheim, Seniorenwohnanlage und Parkhotel sowie für die bestehenden Gebäude. Allerdings sind bis zur Eröffnung des neuen Jordanbades im Spätsommer 2003 noch umfangreiche Baumaßnahmen am Heizhaus im Jordanbad nötig. |
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Axel Reuber beziffert das Investitionsvolumen der e.wa riss für die gesamte Wärmeerzeugungsanlage auf rund 710.000 Euro. Der Wärmebedarf des Jordanbades beträgt rund 4,2 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Wärme wird teils in einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk und bei witterungsbedingtem Spitzenverbrauch zudem in zwei gasgefeuerten Kesselanlagen erzeugt. Zusätzlich zur Wärme wird im Blockheizkraftwerk auch Strom produziert, laut Berechnungen der e.wa riss rund 1.700 Megawattstunden pro Jahr. |
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Beitrag zum Umweltschutz |
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Durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme mit Hilfe des umweltfreundlichen Energieträgers Erdgas wird beim Betrieb der Anlage ein enormer Beitrag zur Reduzierung umweltschädigender CO2 – Emissionen geleistet. "Das ist ein wichtiges Anliegen der St. Elisabeth-Stiftung", betont Vorstand Wolfgang Frühschütz. Die Thematik der Wärmeversorgung sei ein nicht zu unterschätzender Teilaspekt bei der Planung eines Projektes dieser Größenordnung", machte Projektleiter Kurt Rimmele bei der Vertragsunterzeichnung deutlich. In der ortsansässigen e.wa riss sieht er einen kompetenten, zuverlässigen und auf dem Gebiet der Wärmeversorgung erfahrenen Partner. |
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Baufortschritt im Zeitplan |
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Das Jordanbad wird zu einem Gesundheitspark um- und ausgebaut. Das Neukonzept enthält die sechs Säulen JordanTherme, Kneippness, Kneipp-Kurhotel (mit 80 Betten), Ärztehaus, Wohnpark (Wohn- und Pflegeangebote für ältere Menschen) und Sinn-Welt. "Der Baufortschritt liegt im Zeitplan. Die geplante Wiedereröffnung des Jordanbades im Spätsommer nächsten Jahres können wir aller Voraussicht nach einhalten", sagt Projektleiter Kurt Rimmele. |
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Informationshinweis: Aktuelle Fotos und Informationen gibt es im Internet unter www.jordanbad.de. |