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Richtfest JordanTherme in Biberach: Ausbau des Gesundheitsparks der St. Elisabeth-Stiftung liegt voll im Zeitplan |
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"Das Jordanbad wird auch künftig ein Markenzeichen sein" |
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BIBERACH – Mit dem Richtfest der JordanTherme feierte die St. Elisabeth-Stiftung am Mittwoch, 16. Oktober 2002, den ersten großen Baufortschritt des neuen Jordanbades. Die erste Säule des Gesundheitsparks, das Thermal- und Familienbad mit Saunalandschaft, ist nach knapp achtmonatiger Bauzeit im Rohbau fertiggestellt. Glückwünsche zum Richtfest überbrachten der leitende Regierungsdirektor Wolfram Blüml als Vertreter des Landkreises wie auch Thomas Fettback, Oberbürgermeister der Stadt Biberach. Wolfgang Frühschütz, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, unterstrich, dass die Bauarbeiten voll im Zeitplan liegen. Im Sommer 2003 wird das neue Jordanbad seinen Betrieb aufnehmen. |
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Als Bereicherung unserer Landschaft für die einheimische Bevölkerung wie auch für den Tourismus sieht Wolfram Blüml das Jordanbad. Die JordanTherme sei ein Meilenstein in der Entwicklung des traditionsreichen Bades, das seit dem 15. Jahrhundert existiert und seit 1889 von den Franziskanerinnen von Reute geführt wurde. Blüml erinnerte an die letzte Errungenschaft, als 1984 das Thermalwasser im Jordanbad erschlossen wurde. "Die JordanTherme ergänzt und wertet das Angebot der oberschwäbischen Bäder- und Barockstraße auf", sagte Blüml. |
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Oberbürgermeister Thomas Fettback lobte die Unterstützung der Region, mit deren Hilfe das planungs- und baurechtliche Verfahren innerhalb eines guten halben Jahres abgewickelt wurde. "Das Jordanbad war und wird auch künftig ein Markenzeichen sein und damit die Attraktivität der Region erhalten und sogar verfestigen", prognostizierte das Stadtoberhaupt. Dies sei aufgrund der zentralen Lage Biberachs, eingerahmt zwischen den Oberzentren Ulm, Memmingen und Bodensee, von existenzieller Bedeutung. |
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Eine Quelle der Erholung |
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Wolfgang Frühschütz unterstrich die Absicht der St. Elisabeth-Stiftung: "Das Jordanbad soll eine Quelle der Erholung und der Kraft für neue Taten werden." Der gesamte Gesundheitspark Jordanbad kostet rund 40 Millionen Euro, davon sind rund 10 Millionen Euro für die JordanTherme bestimmt. Der Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung bezeichnete den baulichen Fortschritt als planmäßig. "Ihr sollt die Menschen fröhlich machen", diesen Leitsatz der Stiftungspatronin, der Heiligen Elisabeth, aktualisierte er im Hinblick auf das Richtfest: Die St. Elisabeth-Stiftung sei an diesem Tag fröhlich, weil bislang alles wie am Schnürchen geklappt habe und alle Hand in Hand arbeiten würden. Etliche der rund 100 Handwerker, die am Um- und Ausbau des Jordanbades mitwirken, vertreten einheimische Firmen. |
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Wasserfläche mehr als verdoppelt |
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Architekt und Generalübernehmer der JordanTherme ist Josef Wund. |
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Der Spezialist für Thermal- und Freizeitbäder hat bei der JordanTherme großen Wert gelegt auf ein harmonisches Miteinander von Ruhe suchenden Thermalbadbesuchern und lebhafterem Publikum, vor allem Familien. Das Thermal- und das Familienbad werden durch eine Lärmschutzwand voneinander getrennt. Die Wasserfläche hat sich mehr als verdoppelt, von insgesamt 360 auf 800 Quadratmeter. Viel Platz wurde in beiden Bädern für Ruhe- beziehungsweise Liegeflächen eingeräumt. |
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Freunde des früheren Jordanbades können sich wieder auf die zwei erhaltenen Thermalbecken – im Herzstück der Therme und im Außenbereich - freuen. Daneben erwartet die Besucher ein entspannendes Aromabad mit herrlichen Düften. Als weitere Oase des Wohlbefindens und für Menschen mit Hauterkrankungen bietet sich das Solebecken an: angereichert mit heilungsförderndem originalem Salz aus dem Toten Meer und mit Sprudelliegen, Luftsprudelsitzen und Massagedüsen ausgerüstet. Auch der Quelltopf mit seinem naturbelassenen, 37 Grad Celsius heißen Thermalwasser lädt zum Relaxen ein. |
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14 Meter lange Breitrutsche |
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Im Familienbad erwartet die Besucher eine Besonderheit: Neben einer knapp 70 Meter langen und geschlossenen Röhrenrutsche können sich die Badegäste auf der 14 Meter langen Breitrutsche vergnügen. Daneben gibt es für sportliche Schwimmer ein 15-Meter-Becken. Originell gestaltet wird der Kleinkinderbereich: Neben Wasserspielgeräten gibt es ebenfalls eine kleine Rutsche. Der Gastrobereich mit Restaurant liegt in Sichtweite des Kinderbeckens. Die Küche der JordanTherme wird gesunde und regionale Gerichte anbieten, aber auch Snacks, selbstgemachtes Eis und Kuchen. |
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Sechs Saunen |
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Der Saunabereich der JordanTherme wartet mit insgesamt sechs Saunen auf. Im Innern der Saunawelt werden eine finnische Sauna, eine Kräutersauna und eine Meditationssauna mit Sternenhimmel und Entspannungsmusik angelegt. Ein Dampfbad, ein Tauchbecken und ein Warmwasserbecken, das auch ins Freie führt und wiederum mit Sprudelsitzen- und –liegen ausgestattet ist, sorgen für weitere Erholungsmöglichkeiten. Im Park des früheren Jordanbades wird um den freigelegten Reichenbach ein idyllisches Saunadorf geschaffen - mit drei weiteren Saunen, die um einen Teich angeordnet und durch terrassenförmige Liegewiesen bereichert werden. Die Besucher in diesem schweißtreibenden Bereich der JordanTherme werden mit Erfrischungsgetränken und Snacks an der Saunabar verwöhnt. |
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Musikalisch umrahmt wurde das Richtfest der JordanTherme vom Musikverein Ringschnait unter Leitung von Dirigent Günter Rützel. Nach den Reden und einer Führung durch die JordanTherme lud die St. Elisabeth-Stiftung die rund 200 Gäste zum Aufrichtschmaus ein. |
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INFO: Das Gesamtprojekt Jordanbad vereint Gesundheit, Freizeit und Wohnen in den sechs Säulen JordanTherme, Kneippness, Kneipp-Kurhotel, Ärztehaus, Wohnpark und Sinn-Welt: Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Sommer 2003 geplant. Nähere Informationen zum Baufortschritt erhalten Interessierte auch im Internet unter: www.jordanbad.de. |