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Im Wohnpark am Schloss der St. Elisabeth-Stiftung startet am 15. Januar 2003 ein neues Angebot: |
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Betreuungsgruppe für Alzheimer- und Demenzkranke |
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Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz, einer unaufhaltsam fortschreitenden Hirnleistungsschwäche. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Die Betroffenen sind vergesslich, können sich räumlich und zeitlich nicht mehr oder nur schwer orientieren. Um den pflegenden Angehörigen Entlastung anzubieten und gleichzeitig die Patienten fachgerecht zu betreuen, bietet die St. Elisabeth-Stiftung im Wohnpark am Schloss eine spezielle Betreuungsgruppe an. Das erste Treffen der "Betreuungsgruppe für Alzheimer- und Demenzkranke" findet am Mittwoch, 15. Januar, von 13.30 bis 16 Uhr in den Räumen der Tagespflege im Wohnpark am Schloss in der Steinacher Straße statt. |
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Die Alzheimer-Krankheit ist ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen und Nervenzellkontakten. Er betrifft vor allem jene Abschnitte des Gehirns, die für das Gedächtnis, die Sprache und die Denkfähigkeit wichtig sind. Von besonderer Bedeutung für den Demenzkranken sind Zuwendung, angemessener Umgang mit seinen Verhaltensauffälligkeiten, Aktivierung, Wertschätzung und Akzeptanz. |
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Weil Alzheimer-Patienten oft rund um die Uhr betreut werden müssen, möchte die Betreuungsgruppe auch zur Entlastung der pflegenden Angehörigen beitragen. Während die Erkrankten fachgerecht betreut und gefördert werden, finden Angehörige untereinander Kontakt- und Austauschmöglichkeiten und werden von Fachkräften kompetent beraten. |
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Die Treffen finden ab 15. Januar 2003 regelmäßig jeden Mittwoch von 13.30 bis 16 Uhr in den Räumen der Tagespflege des Wohnparks am Schloss statt. Manuela Sczech, Fachkrankenschwester für Rehabilitation, und Angelika Ploch, Krankenschwester und Altentherapeutin, gestalten den Nachmittag gemeinsam. |
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Auftakt in der Betreuungsgruppe ist mit der Begrüßung der Teilnehmer, anschließend folgen Gruppenangebote, Einzelbetreuung und individuelle Förderung. Zum festen Programm gehören dabei neben Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele, Singen, Basteln, Erinnerungsarbeit, Spaziergänge und Sinnesübungen. |
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Gemeinsames Kaffeetrinken bildet den Abschluss jedes Betreuungsnachmittags. Unverbindliches Schnuppern ist jederzeit erlaubt. Interessenten sollten sich allerdings anmelden: Telefon 07524-906-445 (Manuela Sczech). |