120 Bewohner und Mitarbeiter des Wohnheimverbundes der Heggbacher Einrichtungen feiern mit "Beat the Bone"
Klasse Stimmung beim Faschingsball im Wohnheim St. Antonius
LAUPHEIM - Die Band aus dem Illertal "Beat the Bone" heizte von 20 bis 2 Uhr mit Oldies und Rock kräftig ein. Bewohner des gastgebenden Wohnheims St. Antonius legten einen "Geisterputzertanz" aufs Parkett. Und Schwester M. Agnesita Dobler, Geschäftsführerin der Heggbacher Einrichtungen, präsentierte sich als Marienkäfer - kurzum: Der Hausball im Wohnheim St. Antonius der Heggbacher Einrichtungen am Samstagabend war seinen Besuch wert.
Seit 1988 feiert St. Antonius alljährlich zur Fasnet seinen Hausball. Eingeladen sind alle zehn Wohngruppen des Wohnverbundes der Heggbacher Einrichtungen, die Nachbarschaft sowie verschiedene Vereine und Gruppen aus Laupheim.
Neben früheren und heutigen Mitarbeitern fanden sich zu Gaudi mit Musik auch Angehörige der Bewohner und Inhaber der Geschäfte des Einkaufszentrums Bronner Berg ein. Außerdem waren Fußballer des SV Bronnen zugegen, die zu Bewohner und Fan Jürgen Stützle seit Jahren einen intensiven Kontakt pflegen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Illertaler Gruppe "Beat the Bone", die mittlerweile exklusiv für die Heggbacher Einrichtungen auftritt. Keyboarder Hermann Lang ist Mitarbeiter der Heggbacher Einrichtungen im Marianna – Bloching - Haus in Ehingen. Sänger und Gitarrist Elmar Lang war als Zivildienstleistender im Wohnheim St. Antonius beschäftigt. Mit einem bunt gemischten Programm aus Oldies und Rock sorgte die Gruppe beim Publikum für Tanzlust und super Stimmung. Bewohner Martin Klingler tat ein übriges mit seiner witzigen Michael Jackson-Imitation.
Verpflegt wurden die Besucher mit selbstgekochtem Chili con Carne und Leberkäs' - dazu gab es leckere Cocktails. "Der Ball war vielleicht der Schönste überhaupt, weil nicht ganz so viele Besucher wie in den vergangenen Jahren hier waren", resümierte Wohnbereichsleiter Johann Höß. Die Hausbälle in St. Antonius verlaufen in der Regel ohne Schwierigkeiten, wie sie sonst an der Fasnet verbreitet sind. "Unsere Mitarbeiter geben alkoholische Getränke kontrolliert aus - und die Bewohner, die solche Durstlöscher mögen, befolgen unseren Rat, wenn wir ihnen nach dem zweiten Bier einen Sprudel empfehlen."