Pflegeheim und Betreute Altenwohnungen sichern wohnortnahe Versorgung

St. Elisabeth-Stiftung realisiert Wohnpark in Blitzenreute

BLITZENREUTE/BAD WALDSEE - In Blitzenreute wurde in den vergangenen Monaten der Bau altengerechter Wohnungen und einer Pflegeeinrichtung beraten. Im Kreispflegeplan, der seit 2002 eine wohnortnahe und gemeindebezogene Versorgungsstruktur anstrebt, sind für Fronreute und Wolpertswende insgesamt 28 vom Land geförderte Pflegeplätze und zwei Tagespflegeplätze vorgesehen. Zusätzlich sollen barrierefreie Betreute Wohnungen entstehen.

 

Seit zwei Jahren war die Gemeinde mit mehreren Trägern im Gespräch. Im Januar hatten Gemeinderat, Ortschaftsräte von Blitzenreute und Fronhofen, Vertreter der Senioren und der Kirchengemeinden den Wohnpark am Schloss der St. Elisabeth-Stiftung in Bad Waldsee ausgiebig besichtigt. Oliver Spieß, Bürgermeister von Fronreute berichtet: "Das Konzept ist optisch wie inhaltlich überzeugend. Der Gemeinderat Fronreute und die Ortschaftsräte Blitzenreute und Fronhofen waren von der Besichtigung angetan."

Der Gemeinderat Fronreute hat sich im April dafür entschieden, dieses Vorhaben zusammen mit der St. Elisabeth-Stiftung zu realisieren, im Rahmen des in Altshausen, Bad Waldsee und Ehingen bereits bewährten Wohnparkkonzeptes. Jetzt wird eine gemeinsame Projektgruppe gebildet: Stiftung und Gemeinde möchten in die Planung auch die örtlichen Senioren mit einbinden.

Im laufenden Betrieb wird das neue Pflegeheim organisatorisch mit dem Wohnpark St. Josef in Altshausen verbunden, um eine wirtschaftliche Betriebsführung zu ermöglichen. Die Stärken des kleinen Pflegeheimes sieht Klaus Stuhlmüller, Geschäftsführer der Altenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung, in der familiären Atmosphäre, den überschaubaren Strukturen und der individuellen Betreuung. "Mit den in Fronreute seit vielen Jahren bewährten Angeboten für Senioren, organisiert vor allem von Kirchengemeinden und Vereinen, werden wir eng kooperieren", erklärt Klaus Stuhlmüller.

Für ältere Mitbürger, die zu Hause wohnen und leben und teilweise auch gepflegt werden, ist Hilfe durch die Sozialstation St. Josef, die Nachbarschaftshilfe und den Krankenpflegeverein gewährleistet.

 

 

Bildunterschrift:

Die Gemeinde Fronreute und die St. Elisabeth-Stiftung haben erste Beratungen für den Bau des Pflegeheims in Blitzenreute aufgenommen (von links): Altenhilfe-Geschäftsführer Manfred Frik, Bürgermeister Oliver Spieß, Blitzenreutes Ortsvorsteher Josef Schaut und Wolfgang Frühschütz, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung. Foto: Bernd Wolsky