14.04.2000

Pressemitteilung

Ausbrucharbeiten im Wohnpark am Schloss bald beendet

Fast die Hälfte der betreuten Wohnungen für Käufer reserviert

Bad Waldsee – An der ehemaligen Schlossparkklinik in Bad Waldsee gehen die Ausbrucharbeiten jetzt dem Ende zu. Danach plant die St. Elisabeth-Stiftung dort eine betreute Seniorenwohnanlage mit 50 Wohnungen unter dem Motto "Wohnen und lebendiger Gemeinde".

Der "Wohnpark am Schloss" bietet sowohl den Bewohnern des betreuten Wohnens als auch interessierten Senioren aus der Gemeinde Bad Waldsee durch seine offenen Angebote Freizeitmöglichkeiten und Veranstaltungen. Organisiert werden sie von einer Koordinatorin, die gemeinwesenorientiert arbeitet.

Zugleich bietet die zentrale Lage des "Wohnparks am Schloss" den Bewohnern der Wohalage viele Kontakte und Angebote in Bad Waldsee.

"Die Nachfrage nach den betreuten Wohnungen ist groß", sagt Manfred Frik, einer der beiden Geschäftsführer des Bereichs Altenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung. Denn bereits jetzt hat die Stiftung des Klosters Reute die Hälfte der künftigen betreuten Seniorenwohnungen verbindlich für interessierte Käufer reserviert.

Bauen will die Stiftung nach den selben Richtlinien wie in ihrer betreuten Wohnanlage in Altshausen, wofür sie jüngst als erste Einrichtung im Landkreis Ravensburg und als erste katholische Einrichtung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit dem "Qualitätssiegel für Baden-Württemberg" ausgezeichnet wurde. Dieser hohe Qualitätsstandard sorgt dafür, dass die Senioren in ihren Wohnungen selbstbestimmt und in Sicherheit leben können.

Neben einer barrierefreien, rollstuhlgerechten Architektur finden die Bewohner ein umfassendes Betreuungskonzept vor. Dazu gehört ein 24-Stunden-Notrufanschluss, eine Koordinatorin als Ansprechpartnerin, die zum einen Hilfe zur Selbsthilfe leistet und zum anderen durch offene Veranstaltungen wie Gedächtnistraining oder Seniorengymnastik die Kontakte zwischen den Bewohnern ebenso wie zur Gemeinde fördert. Denn das "Wohnen in lebendiger Gemeinde" soll nicht nur Theorie bleiben. "Der Wohnpark am Schloss soll in das Gemeinwesen integriert werden", sagt Klaus Stuhlmüller, Geschäftsführer der Altenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung, der dieses moderne Altenhilfe-Konzept bereits in Altshausen erfolgreich verwirklicht hat.

Für die Bewohner wird es ein großes Angebot an Wahlleistungen geben wie zum Beispiel Reinigungsdienst, Seniorenmittagstisch oder Kurzzeitpflege. Welche Hilfen er in Anspruch nehmen will, das kann jeder Bewohner selbst bestimmen.

Für die Zukunft plant die St. Elisabeth-Stiftung im "Wohnpark am Schloss" ein Verbundsystem von ambuanten, teilstationären und stationären Hilfen dem Ziel, den Menschen in ihrer individuellen Lebenslage bedarfsgerechte Hilfen zur Verfügung zu stellen.

So sollen im Wohnpark 30 Pflegeplätze sicher stellen, dass die Senioren auch im Falle einer schweren Pflegebedürftigkeit in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Auch die übrige Infrastruktur, die für den Wohnpark am Schloss vorgesehen ist, orientierten sich an den Bedürfnissen der Bewohner. Die St. Elisabeth-Stiftung stellt im Wohnpark unter anderem Dienstleistungsflächen für Arztpraxen, Krankengymnasten, Ergotherapie und Logopädie zur Verfügung. Reserviert sind zudem Räumlichkeiten für die "Sozialstation Gute Beth" und für ein Café.

Info: Nähere Informationen erteilt die Altenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung, Schillerstraße 33, 88361 Altshausen. Telefon: 07584/924-247.

Christa Kohler-Jungwirth